Klare Strukturen und internationale Standards wie ISO/IEC 42001 und DIN EN ISO 19011 bilden die Grundlage für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Vermittelt werden praxisnahe Kompetenzen in KI-Management, Governance, Compliance und Auditierung, um Systeme sicher und regelkonform zu steuern.

Die Inhalte umfassen Managementsysteme, regulatorische Anforderungen und interne Prüfprozesse. Ergänzende Kenntnisse in Informationssicherheit, KI-Anwendung und Projektmanagement stärken die nachhaltige Umsetzung im Unternehmen.

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Module
  • Dieses Modul qualifiziert für die Rolle des KI-Beauftragten in Organisationen. Es vermittelt Rollenverständnis sowie Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Befugnisse im KI-Managementsystem. Zentrale Themen sind Governance-Strukturen, Schnittstellen zu Fachbereichen und der Umgang mit Risiken im KI-Einsatz.

    Zertifizierung: Beauftragter für Künstliche Intelligenz (ISO/IEC 42001)

  • Im Mittelpunkt stehen Planung, sicherer Betrieb und Überwachung von KI-Systemen nach dem internationalen Standard ISO/IEC 42001. Behandelt werden regulatorische Anforderungen, interne Steuerungsmechanismen sowie ethische und organisatorische Leitlinien für verantwortungsvollen KI-Einsatz.

    Zertifizierung: Management und Compliance für Künstliche Intelligenz (ISO/IEC 42001)

  • Der Schwerpunkt liegt auf der Auditierung von KI-Systemen und zugehörigen Prozessen. Vermittelt werden Methoden zur Planung, Durchführung und Bewertung von Audits nach DIN EN ISO 19011. Praxisnahe Beispiele unterstützen eine transparente und nachvollziehbare Prüfung von KI-Anwendungen.

    Zertifizierung: KI-Auditor (DIN EN ISO 19011)

  • CertNexus Certified Artificial Intelligence Practitioner (CAIP): Praxisorientierte Inhalte zur Entwicklung, Bewertung und Anwendung von KI-Modellen. Fokus auf Anwendungsfälle, Modellverständnis und verantwortungsvollen KI-Einsatz.
  • EXIN® Information Security based on ISO/IEC 27001: Grundlagen der Informationssicherheit mit Relevanz für KI-Systeme. Thematisiert Schutzbedarfe, Risiken, Sicherheitsmaßnahmen sowie den Zusammenhang von KI, Daten und ISMS.
  • PRINCE2® 7 Foundation mit Examen: Bewährte Methoden zur Planung und Steuerung von KI-Projekten. Unterstützt klare Rollen, Prozesse und Entscheidungsstrukturen in komplexen Vorhaben.

Einstiegstermin: Ein Start ist jederzeit flexibel möglich.
Dauer: Die Qualifizierung umfasst 3,75 Monate in Vollzeit und verlängert sich bei Teilzeit entsprechend. Je nach Standort kann die Dauer variieren.
Durchführung: Das Training findet als Online-Live-Training statt und wird durch begleitete Selbstlernphasen sowie eine strukturierte Prüfungsvorbereitung ergänzt.
Ort: Teilnahme wahlweise im Trainingscenter oder ortsunabhängig aus dem Homeoffice.

Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte aus IT, Informationssicherheit, Compliance, Datenschutz, Qualitätsmanagement und Management. Geeignet für Rollen mit Verantwortung für KI-Systeme, Governance, Audits sowie Risiko- und Regulatorik-Themen.

Voraussetzung:
Grundkenntnisse in IT oder digitalen Prozessen sind empfehlenswert. Kenntnisse in KI, Managementsystemen oder Regulierung sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Analytisches Denken und Interesse an Normen und rechtlichen Fragestellungen werden erwartet.

Förderung:
Eine Förderung von bis zu 100 % ist über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder nach dem Qualifizierungschancengesetz möglich.

Wir sind AZAV zertifiziert
Als AZAV-zertifizierter Bildungsträger liegt der Fokus auf praxisnahen, arbeitsmarktorientierten Qualifikationen in den Bereichen Cloud, KI und moderne IT-Berufsbilder.
 

Häufig gestellte Fragen

  • Mit der zunehmenden Nutzung von KI-Systemen steigen die Anforderungen an Transparenz, Verantwortung und Nachvollziehbarkeit beim Einsatz künstlicher Intelligenz.
  • Unternehmen benötigen zunehmend klare Regeln und Verantwortlichkeiten für die Einführung, Nutzung und Überwachung von KI-Anwendungen.
  • Organisationen setzen immer häufiger auf strukturierte Prozesse, um Risiken zu bewerten und den verantwortungsvollen Einsatz von KI sicherzustellen.
  • Die Norm unterstützt Unternehmen dabei, Anforderungen aus regulatorischen Vorgaben und Governance-Strukturen systematisch umzusetzen.
  • Unternehmen müssen nachvollziehbar nachweisen können, wie KI-Systeme Entscheidungen treffen und welche Auswirkungen diese haben können.
  • Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Systemen gewinnen Themen wie Aufsicht, Nachvollziehbarkeit und organisatorische Verantwortung an Bedeutung.
  • Der Einsatz von KI entwickelt sich zunehmend von einzelnen Pilotprojekten hin zu einer strategischen Unternehmensaufgabe mit eigenen Governance-Strukturen.
  • Unternehmen suchen zunehmend Fachkräfte, die technologische Möglichkeiten, regulatorische Anforderungen und organisatorische Prozesse miteinander verbinden können.