Open Source Intelligence (OSINT)

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Dauer
5 Tage

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Kurssprache
Englisch

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Hinter nahezu jedem Sicherheitsvorfall, Betrugsversuch oder Social-Engineering-Angriff verbergen sich digitale Spuren im öffentlichen Raum. Open Source Intelligence (OSINT) verbindet klassische Recherche mit modernen Analysemethoden und macht aus verstreuten Informationen verwertbare Erkenntnisse. Suchmaschinen, Social Media, Datenbanken und öffentliche Register werden dabei zu wichtigen Werkzeugen für Cybersecurity und Threat Intelligence.

Zentrale Themen

  • Strategische Informationsbeschaffung im Internet
  • Analyse von Personen-, Unternehmens- und Infrastrukturinformationen
  • Nutzung spezialisierter OSINT-Tools und Plattformen
  • Domain-, DNS- und Netzwerkrecherche
  • Social Engineering und Angriffsflächen erkennen
  • Validierung und Verifizierung von Datenquellen
  • Rechtliche und organisatorische Anforderungen

Voraussetzung
Grundkenntnisse in IT, Informationssicherheit oder Recherchemethoden sowie ein sicherer Umgang mit webbasierten Anwendungen.

Zielgruppe
Security Analysten, SOC-Teams, IT-Abteilungen, Datenschutz- und Compliance-Verantwortliche, Ermittlungsbehörden sowie Organisationen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.

Informationsbeschaffung entwickelt sich immer stärker zur Grundlage moderner Sicherheitsstrategien. Wer offene Quellen professionell nutzt, erkennt Risiken früher und trifft Entscheidungen auf Basis belastbarer Daten.

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Kursinhalte
  • Was ist OSINT?
  • Anwendungsbereich und Einsatzmöglichkeiten 
  • OSINT im Vergleich zu Threat Intelligence und Aufklärung
  • Ethische und rechtliche Aspekte von OSINT
  • OSINT-Methoden und -Rahmenwerke (OSINT Framework, IntelTechniques)
  • Konfiguration einer sicheren OSINT-Umgebung
  • Verwendung virtueller Maschinen (Kali Linux, Tails, Whonix)
  • Tools für Datenschutz und Anonymität (VPNs, Tor, ProxyChains)
  • Unverzichtbare OSINT-Browsererweiterungen und -Plugins
  • Effektive Suchmaschinentechniken (Google, Bing, Yandex, DuckDuckGo)
  • Google-Hacking-Datenbank (GHDB) für fortgeschrittene Suchanfragen
  • Extrahieren von Daten aus zwischengespeicherten und archivierten Seiten (Wayback Machine)
  • Suchen nach versteckten und nicht indexierten Inhalten
  • Auswertung von Social-Media-Plattformen (Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram)
  • Extraktion von Metadaten aus Beiträgen und Profilen
  • Automatisierte Erfassung von Social-Media-Daten
  • Analyse sozialer Verbindungen und Netzwerkkartierung
  • Recherche zu E-Mail-Adressen
  • Verfolgung von Benutzernamen-Spuren plattformübergreifend
  • Analyse von E-Mail-Headern zur Rückverfolgung der Quelle
  • Identifizierung gefälschter oder Wegwerf-E-Mail-Adressen
  • WHOIS-Abfragen und DNS-Erkundung
  • Untersuchung von Subdomains und Serverinfrastruktur
  • Erkennung von Webtechnologien (Wappalyzer, WhatWeb)
  • Überwachung von Website-Änderungen und Datenlecks (Wayback Machine, Visualping)
  • Das Dark Web und das Deep Web verstehen
  • Sicherer Zugriff auf .onion-Seiten mit Tor
  • Recherchen auf Marktplätzen und in Foren im Dark Web
  • Suchmaschinen im Dark Web und Informationsbeschaffung
  • Techniken zur umgekehrten Bildsuche
  • Extraktion von Metadaten aus Bildern
  • Standortbestimmung mithilfe von OpenStreetMap, Google Earth und Sentinel Hub
  • Satelliten- und Luftbilder für OSINT-Ermittlungen
  • Extraktion von Metadaten aus Video- und Audiodateien
  • Rückwärtssuche anhand von Videobildern
  • Identifizierung von Hintergrundgeräuschen und Orten anhand von Audioquellen
  • Faktenprüfung und Verifizierung von Multimedia-Inhalten
  • Recherchen in öffentlichen Registern und zu Datenschutzverletzungen
  • Verfolgung von Online-Identitäten und digitalen Spuren
  • Analyse von Verhaltensmustern und Social-Engineering-Risiken
  • Erhebung von Informationen über Bedrohungsakteure
  • Identifizierung von Akteuren und Gruppen im Bereich Cyberbedrohungen
  • Überwachung von Datenverletzungen und Datenlecks
  • Untersuchung von Malware und Cyberkriminalität (VirusTotal)
  • OSINT für die Reaktion auf Vorfälle und die Bedrohungssuche
  • Organisation und Dokumentation von OSINT-Ergebnissen
  • Erstellung umsetzbarer OSINT-Berichte
  • Gewährleistung der Anonymität der Ermittler und der OPSEC
  • Automatisierung der OSINT-Datenerhebung

Häufig gestellte Fragen

  • Öffentlich zugängliche Daten spielen eine wichtige Rolle in Cybersecurity, Ermittlungen, Compliance, Journalismus, Due Diligence, Fraud Prevention und Unternehmenssicherheit. Auch Recruiting, Markenüberwachung und Risikomanagement profitieren von strukturierten Recherchen und belastbaren Informationsquellen.
  • Grundkenntnisse im Umgang mit Suchmaschinen, Webdiensten und digitalen Plattformen reichen meist aus. Erfahrungen mit IT-Sicherheit, Datenschutz oder Recherchemethoden sind hilfreich. Kenntnisse in Python oder Automatisierung können zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, sind aber nicht zwingend erforderlich.
  • Zum Einsatz kommen Suchoperatoren, Metadatenanalysen, WHOIS-Abfragen, DNS-Recherchen sowie Plattformen wie Maltego, Shodan oder SpiderFoot. Durch die Kombination verschiedener Quellen entstehen deutlich präzisere Ergebnisse als bei klassischen Suchmaschinenabfragen.
  • Besonders häufig wird die Methode in Cybersecurity, Threat Intelligence, Compliance, Incident Response und Unternehmenssicherheit eingesetzt. Auch Bewerberprüfungen, Lieferantenbewertungen und Recherchen zu Unternehmen oder digitalen Identitäten gehören dazu.
  • Typische Aufgaben sind die Analyse von Angriffsflächen, die Identifikation digitaler Spuren und die Überprüfung von Unternehmensinformationen. Ebenso lassen sich Risiken im Vorfeld von Investitionen, Partnerschaften oder Sicherheitsprojekten bewerten.
  • Die Menge öffentlich verfügbarer Daten wächst kontinuierlich und liefert wertvolle Erkenntnisse über Risiken, Bedrohungen und Märkte. Strukturierte Auswertungen verbessern die Informationslage und unterstützen fundierte Entscheidungen im Arbeitsalltag.
  • Eine zentrale Herausforderung ist die Qualität und Verlässlichkeit der Informationen. Daten können veraltet oder manipuliert sein. Deshalb gehören Quellenvalidierung, Quervergleiche und eine saubere Dokumentation zu den wichtigsten Best Practices.
  • Kenntnisse in der Informationsgewinnung sind besonders in Cybersecurity, Compliance und Unternehmenssicherheit gefragt. Die Fähigkeit, Daten effizient zu recherchieren, zu bewerten und auszuwerten, erweitert die Einsatzmöglichkeiten in vielen Rollen.

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