Enterprise Architecture Training – Practitioner

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Dauer
2 Tage

Für Unternehmen und Arbeitsuchende:
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Kurssprache
Englisch

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TOGAF® zu kennen ist eine Sache – das Framework in komplexen Architekturprojekten richtig einzusetzen eine andere. Auf Practitioner-Niveau steht deshalb die praktische Anwendung im Vordergrund: Architekturmethoden auswählen, ADM-Phasen situationsgerecht einsetzen und unterschiedliche Anforderungen in tragfähige Enterprise-Architecture-Lösungen überführen.

Zentrale Themen

  • TOGAF® Konzepte auf konkrete Szenarien übertragen
  • ADM-Techniken situationsbezogen auswählen und kombinieren
  • Business-, Informationssystem- und Technologiearchitektur abstimmen
  • Stakeholder-Anforderungen bewerten und priorisieren
  • Architecture Governance und Capability Management berücksichtigen

Voraussetzung
TOGAF® Enterprise Architecture Foundation-Kenntnisse bilden die fachliche Grundlage.

Zielgruppe
Ausgerichtet auf Enterprise Architects, IT Architects, Solution Architects, Business Architects sowie Verantwortliche für Architekturprozesse und strategische IT-Projekte.

Damit rückt genau die Kompetenz in den Mittelpunkt, die im Architekturalltag zählt: TOGAF® nicht nur verstehen, sondern methodisch passend auf reale Aufgabenstellungen anwenden.

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Kursinhalte
  • Definition der Unternehmensarchitektur
  • Erläuterung der Architektur-Governance
  • Verständnis der Architektursicherheit
  • Anwendung des Wissens auf ein praktisches Szenario
  • Agile Entwicklung im Rahmen von TOGAF® steuern
  • Digitales Geschäft im Rahmen von TOGAF® steuern
  • Iterationen in der TOGAF®-Methode anwenden
  • Wissen mithilfe szenariobasierter Übungen anwenden
  • ADM-Phase A
  • Stakeholder-Management
  • Architekturansichten und -perspektiven
  • Alternativen und Kompromisse
  • Praktisches Anwendungsszenario
  • Phase B, C und D des ADM-Modells kennenlernen.
  • Die Eingaben, Ergebnisse, Schritte und Vorgehensweisen der einzelnen Phasen verstehen.
  • Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit den einzelnen Phasen identifizieren.
  • Das Wissen anhand eines praktischen Szenarios anwenden.
  • Sich mit den ADM-Phasen E, F und G vertraut machen.
  • Die Eingaben, Ergebnisse, Schritte und Vorgehensweisen der einzelnen Phasen verstehen.
  • Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit den einzelnen Phasen identifizieren.
  • Das Wissen anhand eines praktischen Szenarios anwenden.
  • Umgang mit Änderungen in Phase H des ADM.
  • Management von Anforderungen während des gesamten ADM-Prozesses.
  • Anwendung der Anforderungsmanagement-Phase.
  • Anwendung des Wissens in einem praktischen Szenario.
  • Geschäftsszenarien
  • Techniken zur Migrationsplanung
  • Compliance-Prüfungen
  • Architekturlandschaft
  • Das Architektur-Repository erkunden.
  • Das Unternehmensmetamodell verstehen.
  • Architekturinhalte effektiv organisieren.
  • Das Wissen in einem praktischen Szenario anwenden.
  • Übungen zur Prüfungsvorbereitung
  • Praxisnahe Szenarien
  • Zeitlich begrenzte Übungsprüfung

Häufig gestellte Fragen

  • TOGAF® ist besonders relevant für Enterprise Architecture, IT-Strategie, digitale Transformation und komplexe Veränderungsprogramme. Typische Aufgaben sind das Entwickeln von Zielarchitekturen, die Bewertung bestehender Strukturen und die Planung von Transformationsschritten. Das Framework schafft dabei eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Geschäftsanforderungen, Anwendungen, Daten, Technologien und strategischen Unternehmenszielen.
  • Practitioner-Kenntnisse eignen sich vor allem für Enterprise Architects, Solution Architects, IT Architects, Business Architects sowie Verantwortliche für Transformation und Architekturmanagement. Besonders relevant ist das Wissen, wenn Architekturentscheidungen strukturiert vorbereitet, unterschiedliche Stakeholder eingebunden oder umfangreiche Veränderungen gesteuert werden. Auch erfahrene Projekt- und IT-Verantwortliche profitieren von einem gemeinsamen methodischen Architekturverständnis.
  • Eine fundierte Kenntnis der TOGAF®-Grundlagen ist für das Practitioner-Level wesentlich. Begriffe, Konzepte und die grundlegende Struktur des TOGAF® Standard sollten bereits vertraut sein. Dadurch kann der Fokus stärker auf Anwendung, Analyse und Entscheidungsfindung liegen. Besonders wichtig ist das Verständnis des Architecture Development Method (ADM), da dieser Prozess eine zentrale Grundlage für die praktische Architekturarbeit bildet.
  • Die Architecture Development Method strukturiert die Entwicklung und Weiterentwicklung von Enterprise Architectures. Sie unterstützt beispielsweise bei der Definition einer Architecture Vision, der Analyse von Business-, Daten-, Anwendungs- und Technologiearchitekturen sowie bei der Transformationsplanung. Unternehmen nutzen ADM, um komplexe Architekturvorhaben in nachvollziehbare Phasen zu gliedern und Entscheidungen systematisch mit Anforderungen und Geschäftszielen zu verbinden.
  • Neben ADM spielen Stakeholder Management, Business Scenarios, Gap Analysis, Interoperability Requirements und verschiedene Architekturtechniken eine wichtige Rolle. Sie schaffen eine strukturierte Grundlage, um Anforderungen zu bewerten, Abhängigkeiten sichtbar zu machen und Handlungsoptionen zu vergleichen. Besonders bei umfangreichen Transformationen erleichtern diese Methoden die Abstimmung zwischen Business, IT, Management und weiteren beteiligten Bereichen.
  • Architecture Building Blocks beschreiben benötigte Architekturbausteine und deren Anforderungen, während Solution Building Blocks konkrete technische oder organisatorische Lösungen repräsentieren. Diese Unterscheidung unterstützt wiederverwendbare und konsistente Architekturmodelle. In der Praxis lassen sich damit Zielarchitekturen strukturieren, Lösungsoptionen vergleichen und Anforderungen präziser mit Anwendungen, Plattformen, Datenstrukturen oder Infrastrukturkomponenten verknüpfen.
  • Vertieftes TOGAF®-Wissen stärkt Kompetenzen für anspruchsvolle Rollen in Enterprise Architecture, IT-Architektur und Transformation. Besonders wertvoll ist die Fähigkeit, Architekturmethoden nicht nur zu kennen, sondern situationsgerecht anzuwenden und Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen. Das schafft eine gute Grundlage für Aufgaben mit strategischer Verantwortung, komplexen IT-Landschaften und der Abstimmung zwischen Business- und Technologieanforderungen.
  • Ein häufiger Fehler ist die starre Anwendung des Frameworks ohne Anpassung an Organisation, Projektgröße oder Zielsetzung. Bewährt hat sich ein pragmatisches Tailoring: Methoden, Phasen und Artefakte werden passend zum jeweiligen Architekturvorhaben ausgewählt. Ebenso wichtig sind frühzeitiges Stakeholder Management, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Architecture Governance, damit Architekturarbeit nicht zum isolierten Dokumentationsprozess wird.

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