Management und Compliance für Künstliche Intelligenz (ISO/IEC 42001)

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Dauer
5 Tage

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Kurssprache
deutsch

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Eine strukturierte KI-Governance gewinnt rasant an Bedeutung – besonders dort, wo verantwortungsvolle Entwicklung, sichere Nutzung und rechtskonforme Umsetzung künstlicher Intelligenz gefragt sind. Der Fokus liegt auf robustem Management, klaren Prozessen und normbasierten Standards nach ISO/IEC 42001:2023-12.

Zentrale Themen

  • Aufbau wirksamer KI-Managementstrukturen.
  • Governance, Rollenmodelle und Verantwortlichkeiten.
  • Risikoanalyse, Sicherheitskontrollen und Monitoring.
  • Transparenz, Dokumentation und Qualitätsmaßnahmen.
  • Compliance-Anforderungen und Auditgrundlagen.

Voraussetzung
Grundverständnis moderner KI-Technologien und Basiswissen zu Managementsystemen.

Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte aus IT, Compliance, Security, Governance und Digitalisierung.

Ein kompaktes Format, das Orientierung schafft, aktuelle Normen greifbar macht und den Weg zu verantwortungsstarker KI-Nutzung unterstützt.
 

Kursinhalte
  • Grundlagen, Systematik und Struktur des AI Act
  • Begriffsdefinitionen, Risikoklassifizierung, Rollenverteilung
  • Übersicht DSGVO-Schnittstellen: Datenqualität, Zweckbindung, Betroffenenrechte
  • Einführung in das Prinzip der organisatorischen Rechenschaftspflicht (Accountability)
  • Pflichten nach KI-VO, DSGVO, ISO/IEC 42001 und ISO 37301
  • Internes Rollenmodell (KI-Manager, Compliance Officer, Top-Management, Compliance Function)
  • Governance-Strukturen: Steuerungsgremien, IKS, Eskalationsmechanismen
  • Unabhängigkeit der Compliance-Funktion
  • Verankerung der Verantwortlichkeit auf Leitungsebene
  • Kontextanalyse, interessierte Parteien, Verpflichtungen
  • Integration mit ISO 37301: Compliance-Kultur, Compliance-Ziele, Compliance-Risiken
  • Dokumentationsanforderungen, Abläufe und Zuständigkeiten
  • Interne Audits, Managementbewertung, kontinuierliche Verbesserung
  • Aufbau und Pflege einer Risikoakte gemäß KI-VO
  • Verknüpfung mit Compliance-Risikomanagement nach ISO 37301: Identifikation, Analyse, Bewertung
  • Definition und Dokumentation von Maßnahmen, residualen Risiken
  • Berücksichtigung von Risikoappetit, Frühwarnindikatoren und Eskalationen
  • Systemakte, Konformitätserklärung, Risikodokumentation
  • Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Verständlichkeit
  • Verpflichtung zur Dokumentation „zweckdienlicher Informationen“
  • Audit-Trail für regulatorische Prüfungen
  • Verknüpfung von KI-Compliance mit Datenschutz-, Informationssicherheits- und Qualitätsmanagement
  • Integration in Compliance-Register, Richtlinienmanagement, Meldeverfahren
  • Gemeinsame Steuerung mit ISO 27001, ISO 9001, ISO 37301, ISO 42001
  • Umgang mit Drittparteien, Vertragspartnern und cloudbasierten KI-Services
  • Compliance-Schulungspflichten nach ISO 37301 und KI-VO
  • Nachweisführung über Awareness, Schulung und Kompetenz
  • Aufbau von Compliance-Berichtssystemen (z. B. KPI-Set, Managementreports)
  • Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses

Häufig gestellte Fragen

  • Die ISO/IEC 42001:2023-12 ist die erste internationale Norm für KI-Managementsysteme. Sie legt Anforderungen fest, wie Organisationen den verantwortungsvollen Umgang mit KI steuern, Risiken minimieren und gesetzliche Vorgaben einhalten.
  • Ein KI-Managementsystem sorgt für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Es unterstützt dabei, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Vertrauen bei Kunden, Partnern und Behörden aufzubauen.
  • Compliance schützt Unternehmen vor rechtlichen Risiken und Reputationsschäden. Bei KI geht es dabei um Datenschutz, Fairness, Diskriminierungsfreiheit und die Einhaltung ethischer Standards beim Einsatz automatisierter Systeme.
  • Sinnvoll ist die Weiterbildung für Fachkräfte in IT, Datenschutz, Recht, Risikomanagement, Qualitätssicherung oder Führung. Auch Personen mit Verantwortung für digitale Strategien oder KI-Projekte profitieren davon.
  • Sie schafft internationale Anerkennung, strukturiert die KI-Nutzung, reduziert Risiken, verbessert interne Prozesse und erleichtert den Nachweis verantwortungsvoller KI-Nutzung gegenüber Aufsichtsbehörden.
  • Technisches Vorwissen ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Wichtiger sind Grundlagen in Management, IT oder Recht sowie Interesse an KI und regulatorischen Entwicklungen.
  • Fachleute aus IT, Compliance, Datenschutz, Recht und Management, die Verantwortung für KI-Projekte tragen oder mit KI-Prozessen arbeiten.

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